
Arbeit ist so schädlich / Arbeit ist total schädlich, Arbeit ist ultraschädlich, Arbeit ist die totale Beschädigung, der Megaschaden, wenn ich das mal so sagen darf / hoffentlich ist bald Feierabend.
Mit dem Stück Warteraum Zukunft hat der Autor Oliver Kluck, Jahrgang 1980, den vielleicht empfindsamsten Nerv seiner Generation getroffen. Man quält sich durch das Abitur, hetzt durch das Studium, ein Praktikum schließt ans nächste an, Promotion kurz nach dem Abschluss und endlich der ersehnte Beruftseinstieg – und dann?
Ausführliche Informationen zum Theaterstück finden Sie unter den folgenden Links:
Pressestimmen:
- Berliner Zeitung
Doris Meierhenrich, 07.02.2012
"Ingenieure bei der Tierwerdung" - Warum dieses Stück "Warteraum Zukunft" heißt, beantwortet auch dieser Abend nicht. Dafür tut er etwas anderes-doch dazu später. Mit Warten also beschäftigt sich eigentlich niemand in diesem Stück. Und hat es Zukunft je gegeben... [kompletten Artikel lesen] - Neues Deutschland
Lucia Tirado, 07.02.2012
"Nabelschau im Warteraum" - Das Ballhaus Ost erzählt die alltägliche Geschichte eines Festgefahrenen - Es ist ein Drama. Der Mann hat sich festgefahren. Vom Vater früher zum Fleiß angehalten, überholte er sich beim Anpassen fast selbst und deformierte sich damit seelisch... [kompletten Artikel lesen] - Frankfurter Rundschau
Stefan Kleim, 25.05.2010
Oliver Klucks neues Stück „Warteraum Zukunft“ überzeugt bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Der junge Autor wirft einen leidenschaftlichen Blick auf den Wahnsinn der Arbeitswelt. „Warteraum Zukunft“ ist unverschämt unterhaltend. - Hamburg Bühnen
Uraufführung | Kleist-Förderpreis für junge Dramatik 2010
Oliver Kluck beschreibt in seinem Stück auf hochkomische und sprachlich brillante Weise den jungen Ingenieur Daniel Putkammer, der in der Mechanik des Angestelltendaseins gefangen ist und auf den erhofften Karrieresprung wartet. - Berliner Zeitung
Dirk Pilz, 15.11.2010
Claudia Eisinger, Elias Arens und Lagerpusch sind grandiose Komiker, ohne Frage. Wie sie sich mit Blitzumzügen und Akzentverschiebern (vom Österreichischen ins Schweizerische ins Büroniederdeutsche) in die Figurenschablonen hineinwerfen und alle denkbaren Klischees vor sich her schubsen – sehr unterhaltsam. Klucks Text klagt die neue hässliche Arbeitswelt nicht an, er nimmt sie auseinander, um nachzuschauen, was sie im Innersten zusammenhält. - Kulturradio rbb
Frank Dietschreit, 15.11.2010
Mit einem grandios witzigen und galligen Ole Lagerpusch als Daniel Putkammer und mit Elias Arens und Claudia Eisinger, die in Windeseile in unzählige Kostüme schlüpfen und ihre Figuren zu brüllkomischen Karikaturen umdeuten.
Die Inszenierung schafft es, das mit superklugen Gedanken und politischen Phrasen überfrachtete Stück auf den Boden der Spielbarkeit zu holen und macht aus manchmal bleischwerem Realismus eine satirische Komödie, sie will uns nicht die Tristesse und Ausweglosigkeit im ‚Warteraum Zukunft‘ vorführen, sondern zeigen, auf welchen Irrsinn sich jeder in der ach so mobilen modernen Welt einlässt und wie veränderbar doch auch alles sein könnte. - Zitty Berlin
Tom Mustroph, 2.12.2010
Ole Lagerpusch, Elias Arens und Claudia Eisinger fegen mit komödiantischem Furor durch diese Figurenaufstellung aus dem Wirtschaftsleben. Arens und Eisinger vergnügen durch die Lust am Rollenwechsel. Arens ist mal fieser Chef, mal dröger Gewerkschafter, mal teilresozialisierter Ex-Hippie.

